Leonhard Mayr
Beschäftigt sich als Systemarchitekt seit vielen Jahren mit Betrieb und Entwicklung, angetrieben von der Frage, wo sich Aufwand lohnt und wo nicht — damit nichts weh tut: dem Team nicht, den Kunden nicht und dem Budget nicht. Linux und Open Source aus Überzeugung und aus Gewohnheit.
Sessione
„Wår dås gestan a schon so zach?“ – und keiner kann es beantworten. Nicht weil ein Werkzeug fehlt, sondern weil die Zahlen von gestern niemand aufgehoben hat.
Prometheus sammelt solche Zahlen ein, und das Erstaunlichste daran ist, wie wenig dazu gehört: Das eigene Programm legt ein paar Zeilen Text unter einer Adresse ab, fertig. Man kann sie mit curl anschauen. Am anderen Ende steht eine Abfragesprache, mit der sich diese Zahlen so ziemlich beliebig verwurschteln lassen – aufschlüsseln nach Endpunkt oder Version, Fehlerquoten ausrechnen, Trends fortschreiben.
Der Vortrag geht diesen Weg einmal ganz durch: dem eigenen Programm Zahlen entlocken, sie einsammeln, sichtbar machen – und zum Schluss Alarme bauen, die vorher warnen statt nachher. Wer von check-basiertem Monitoring kommt, bekommt die Einordnung dazu.